CANON G1 X – Ein Blick durch den Sucher

Eine der Besonderheiten der G1X ist das schwenkbare Display, über das man den Bildausschnitt bestimmt. Trotzdem verfügt die Kamera auch über einen eingebauten Sucher, der leider mehr zeigt, als einem lieb sein kann.

 

Im CHIP-Testbericht wird der Sucher als zu klein moniert:

Viele Bedienelemente, aber zu kleiner Sucher
Die Bildkontrolle nehmen Sie am schwenkbaren, hochauflösenden 3-Zoll-Display vor. Das gelingt gut, allemal besser als mit dem kleinen optischen Sucher, der direkt von der G12 übernommen scheint. Zum Vergleich: Bei der Fujifilm X10 sehen Sie im Sucher ein deutlich größeres Bild.

Gut, damit kann ich leben, denn bei dieser Kamera möchte ich ja eben das Display nutzen und nicht den Sucher. Als ich dann doch durch den Sucher spähte, was ich schockiert. Etwa 20% des Suchers sind mit dem Objektiv ausgefüllt, das die gesamte linke untere Ecke des Suchers einnimmt. Das wurde in allen Testberichts vergessen zu erwähnen.

Ich gehöre zu denjenigen, die Handbücher lesen. Im Benutzerhandbuch zur Kamera fand ich folgenden Hinweis:

Abhängig von der Zoom-Position sehen Sie unter Umständen einen Teil des Objektivs im optischen Sucher.

So ist es. Erst in der Teleeinstellung verschwindet das Objektiv aus dem Sucher.

Diese „Objektiv im Sucher sichtbar“ Sache mag als Kleinigkeit erscheinen. Aber zusammen mit anderen „Kleinigkeiten“ ergibt sich mit der Zeit ein unschönes Gesamtbild.

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