Bildbearbeitung – Warum?

Am Anfang steht ja bekanntlich das Foto. Und hier bestimmt man nicht nur welches Format (Verhältnis Länge x Breite) das Foto haben soll, sondern auch noch einige andere Sachen.

Als noch mehrheitlich Kleinbildfilm verwendet wurde, hatten die einzelnen Bilder auf der Filmspule eine Größe von 24 x 36 Millimetern. Umgemünzt auf die digitale Fotografie würde man heute von Vollformat Spiegelreflex sprechen oder von einem Bildverhältnis dessen Seiten im Verhältnis 2 : 3 sind. Demzufolge sind Ausdrucke in den Größen 10 x 15 cm oder 6 x 9 cm oder auch 20 x 30 cm möglich.

Anders ist dies bei Kameras, die keinen Vollformat Sensor haben, also einen Chip, der nicht das Format von 24 x 36 Millimetern hat. Er ist kleiner, was aber nicht nur Nachteile bedeutet. Man spricht auch vom 4:3 Standard.
Daraus würden Ausdrucke in Größen von 10 x 13 oder 8 x 6 oder 30 x 40 resultieren. Da Objektive mit ihrer Brennweite bei diesem Chip kleiner sein können – ein 36 mm Objektiv würde dann beim kleineren Chip eine effektive Brennweite von 57,6 mm haben, oder aber bei gleicher Brennweite weniger Linsen benötigen – spart dies nicht nur an Gewicht, sondern auch am Preis.

Eigentlich sind heutzutage aufgrund der guten Auflösung bei den meisten Digitalkameras die Bildformate eher nebensächlich. Die meisten Bilder werden ja nicht mehr ausgedruckt, sondern finden ihren Weg ins Internet, als Bildschirmhintergrund oder als Anhänge von E-Mails. Will man dennoch Papierabzüge seiner Bilder, sollte man darauf achten dem Dienstleister Dateien zu liefern, die dieser auch in der gewünschten Dimension drucken kann. Man kommt also um eine Bearbeitung des Bildmaterials nicht herum.

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